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Stadt Wil: Öffentliche Ausschreibung: Flexibler «Pavillon Langacker» soll schulischen Raumbedarf lösen
Luftbild mit dem geplanten Standort des «Pavillons Langacker»

Stadt Wil: Öffentliche Ausschreibung: Flexibler «Pavillon Langacker» soll schulischen Raumbedarf lösen

Wil, 19.01.2018, 21:28 | ks

Der Bau des «Pavillons Langacker» wird ausgeschrieben. Damit reagiert der Stadtrat auf den sich abzeichnenden Platzbedarf an Wiler Schulen. Ausgeschrie-ben werden modulare Raumeinheiten, die flexibel einsetzbar sind. Auch sorgt die Stadt für die Nutzung erneuerbarer Energien und den Minergie-Eco-Standard. In die Jury bezieht sie Quartiere, Schulleitung und Schulrat mit ein.

Mit der Ausschreibung des Pavillons reagiert der Stadtrat auf den sich abzeich-nenden Platzbedarf der Primarschule Lindenhof, der – unabhängig von der geplan-ten Sanierung der Schule – baulich zu lösen ist. So soll auf dem Areal Lang-acker, östlich des Regionalen Leistungszentrums Ostschweiz (RLZO), ein Pavillon für den Schulunterricht entstehen.

Mit modularen Raumeinheiten flexibel bleiben
Fixe Schulbauten bringen längere Planungs- und Realisierungszeiten mit sich. Deshalb fordert die Stadt in der Ausschreibung flexible, modulare Raumeinhei-ten, die auch später in anderen Schulen eingesetzt werden könnten. So bewahren sich die Verantwortlichen einen grösstmöglichen Handlungs- und Entscheidungs-spielraum für die Ergebnisse des Projekts «Schule 2020» und können zugleich kurzfristig auf den Platzbedarf der Schulen reagieren.

Gleiche Infrastrukturvoraussetzungen für alle schaffen
In der Ausschreibung wird berücksichtigt, dass die Bauten via Fernwärme mit erneuerbarer Energie versorgt werden können und den Minergie-Eco-Standard er-füllen. Der hohe Standard reduziert den Spielraum für Angebote, bei denen ein tiefer Preis auf Kosten von Architektur, Bauqualität und Funktionalität geht. Die funktionalen und betrieblichen Anforderungen sind so gesteckt, dass sie Schulkindern und Lehrpersonen gleichwertige Infrastrukturvoraussetzungen schaf-fen.

Quartiere, Schulleitung und Eltern einbeziehen
In der Jury, die im März 2018 das beste Angebot auswählen wird, sitzen neben den städtischen Verantwortlichen auch Vertreter aus den Quartieren, dem Schul-rat, aus der Schulleitung einer anderen Schule sowie eine Fachperson aus dem Architekturbereich.

Ausschreibungsunterlagen freigegeben
Der Stadtrat hat die Ausschreibungsunterlagen an seiner Sitzung vom 10. Januar 2018 genehmigt und zur Ausschreibung freigegeben. Offertfrist für die Aus-schreibung vom 19. Januar ist der 2. März 2018. Der Vergabeentscheid des Stadt-rats ist für April 2018, die Verabschiedung des entsprechenden Berichts und Antrags für den Sommer 2018 vorgesehen – beides vorbehältlich der Kreditgeneh-migung durch das Stadtparlament. (sk.)

(Quelle: Info-Bulletin «wil.aktuell 2018-03» vom 17.01.2018)

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