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Regio Wil: Der Bund will massgeblich in die Region Wil investieren

Regio Wil: Der Bund will massgeblich in die Region Wil investieren

Wil, 19.01.2018, 21:44 | ks

Erfreuliche Signale aus Bern: Der Bund plant, die Massnahmen des Agglomerationsprogramms Wil mit Schwerpunkt Wil West mit 37 Millionen Franken zu unterstützen. Dies hat er am Mittwoch bekannt geben, als die Vernehmlassung für die Schweizer Agglomerationsprogramme eröffnet wurde. Regio Wil begrüsst die positive Bewertung des Entwicklungsprojekts Wil West. «Wir freuen uns über das Bekenntnis des Bundes zu unserer Region und sind glücklich über die angekündigte Unterstützung», so Guido Grütter, Präsident des Vereins Regio Wil.

Die Schweizer Agglomerationsprogramme sind ein wichtiger Pfeiler der Agglomerationspolitik des Bundes und der nachhaltigen Raumentwicklung der Schweiz. Die Programme sind Voraussetzung, um beim Bund einen Antrag um Mitfinanzierung der Verkehrsinfrastrukturen zu stellen. Diese Woche wurde nun bekannt, dass der Bund in den Jahren 2019 bis 2022 für die vier St. Galler Agglomerationsprogramme insgesamt 180 Millionen Franken freigeben will. Gesamtschweizerisch sieht der Bundesbeschluss vor, 1,12 Milliarden Franken bereitzustellen. Damit unterstützt der Bund Projekte mit guter oder sehr guter Wirksamkeit, die innerhalb von vier Jahre bau- und finanzreif sind.

Der Langsamverkehr profitiert
37 Millionen Franken – diesen Betrag will der Bund in das Agglomerationsprogramm Wil und damit in Infrastrukturvorhaben von gesamthaft 105 Millionen Franken investieren. Das entspricht einem Mitfinanzierungsanteil von 35 Prozent. Der grösste Teil dieser Gelder kommt dabei dem Fuss- und Veloverkehr zugute: Mehr als die Hälfte fliesst in Massnahmen zum Ausbau und zur Förderung des Langsamverkehrs. Insgesamt plant der Bund, über 20 Infrastrukturmassnahmen in der Regio Wil zu unterstützen.

Positive Zeichen für Wil West
Zu den grössten mitfinanzierten Einzelprojekten in der Regio Wil zählen die Verkehrserschliessung des Entwicklungsschwerpunktes Wil West und die flankierenden Massnahmen in der Stadt Wil.  So beurteilt der Bundesrat die Massnahmen zum Projekt Entwicklungsperspektive (ESP) Wil West grossmehrheitlich als A-Priorität; das heisst, sie können ab 2019 umgesetzt werden. Dies umfasst die Dreibrunnenallee und die Vorhaben auf der Zürcher- und Wilerstrasse sowie die entsprechenden flankierenden Massnahmen. Die Massnahmen der «Netzergänzung Nord» mit den flankierenden Verkehrsmassnahmen auf der Haupt- und Bronschhoferstrasse hat der Bund als B-Priorität eingestuft. Genaueres zu den diesbezüglichen Überlegungen des Bundes wird mit der Veröffentlichung des detaillierten bundesrätlichen Prüf­berichts im Februar zu erfahren sein. «Die Regio Wil geht davon aus, dass diese Massnahmen im Rahmen des 4. Agglomerationsprogramms in vier Jahren positiv beurteilt und die Gelder freigegeben werden. Somit könnte ab 2023 mit den Bauarbeiten begonnen werden», teilt Guido Grütter mit.

Entscheid des Bundesparlaments im Frühling 2019
Bis Ende April haben die Kantone zusammen mit den Regionen mit der Vernehmlassung nun die Möglichkeit, zu den provisorischen Prüfergebnissen Stellung zu nehmen. Das Bundesparlament wird die Freigabe der Mittel aus dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds im Frühling 2019 beraten. Die ersten Projekte der Agglomerationsprogramme aus der 3. Generation mit Bundesfinanzierung können ab Sommer 2019 realisiert werden.

(Quelle: Regio Wil, Medienmitteilun vom 18.01.2018)

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